Philosophie

Wir lieben die Berge. Und die Sächsische Schweiz. Diese faszinierende Felsenlandschaft möchten wir euch gerne näher bringen. Es liegt uns am Herzen, über das reine Felsklettern hinaus unseren Blick zu weiten und die Freude und Einfachheit des Draussen-Unterwegs-Seins zu entdecken.
 
In unseren Kursen legen wir Wert auf individuelle Betreuung (max. 5 Personen pro Gruppe), hohe Professionalität (vom DAV ausgebildete und erfahrene Trainer mit Lizenz) und Eure Sicherheit (geprüfte Kletterausrüstung und Sicherheitsstandards nach DAV- Lehrmeinung). Und natürlich auf gute Stimmung und Spaß beim Klettern! Wir versuchen, achtsam und rücksichtsvoll miteinander und mit der Natur umzugehen. Eine ganzheitliche, naturnahe Lebensweise ist uns ein Anliegen.
Besonders wichtig ist uns, unsere Kurse in Anerkennung und Rücksicht auf die traditionelle sächsische Kletterkultur durchzuführen.
Vertrauen aufbauen, Gemeinschaft erleben, gute Gespräche, Natur beobachten & entdecken, eine Brotzeit – all das gehört für uns auch zu einem gelungenen Kletterkurs.
Wir möchten euch ermöglichen, vielleicht einen neuen Teil eures Selbst zu entdecken, innere und äußere Grenzen auszuloten und auch Ängste zu überwinden. Dafür ist eine vertrauensvolle Atmosphäre besonders wichtig.
 

Hier ein paar Referenzen in Form von E-Mail-Auszügen unserer Teilnehmer.

 
 

„...ein dickes Lob mit Daumen hoch an Dich .... Ich hätte ehrlich gesagt gar nicht gedacht, das sowas in der heutigen Zeit noch funktioniert. Ich fand es wirklich toll, in der Gemeinschaft zu sein, zusammen die Touren und das Freizeitleben zu gestalten. Ganz einfach, ohne viel Schnickschnack, aber dafür um so intensiver. Das Klettern an sich eignet sich ja auch schon gut, den Gemeinschaftssinn zu stärken. Auch Klasse Deine Spiele, das Singen am Lagerfeuer oder die Geschichte vom Geldfälscher.“  - Rocco -
 
„...nach einem aufregenden WE in der Sächsischen Schweiz sind wir wieder gut in Berlin gelandet. Für uns waren es sehr spannende und inspirierende Tage mit Euch und der neuen Erfahrung des Kletterns.“  - Natascha -
 
„...schön war das, sehr schön! Und damit ich es nicht so schnell vergesse trage ich die kommenden zwei Wochen eine Knöchelschiene :) Aber das war es auf jeden Fall wert! Hoffentlich treffen wir uns in nicht allzu ferner Zukunft mal zu einem Revival in der sächsischen Schweiz, vielleicht nehmen wir dann mal den Sommer, auch wenn Klettern ohne Frieren bekanntlich eigentlich nur was für Weicheier ist…“  - Jochen -
 
Die Familienkletterwoche war ein ganz großes Geschenk für mich von dem ich noch in 20 Jahren zehren werde. Danke. -Gerd-
 
„...dankbarst für die sanfte Körpererfahrung am Sächsischen Fels, dieses mental und taktil ganzkörperliche "Kleben" am Fels, das ich an Dir gesehen und dann an mir auch schon erleben konnte...Bereichernd, dass sich unsere Wege noch einmal gekreuzt haben!“   - Patrick -
 
„...Vielen Dank nochmal für den wirklich erholsamen Urlaub. Wir haben uns alle sehr wohl gefühlt mit Deiner Betreuung. Ich konnte richtig aussteigen aus dem Alltag und war selten so traurig, als ein Urlaub zu Ende war...“  - Wenke -
 
„...das verlängerte Kletterwochenende in der sächsischen Schweiz war traumhaft. Vielen Dank für die schöne und umfangreiche Einführung in die Tradition des sächsischen Sandsteinkletterns. Mach weiter so!“  - Jenny -

 
 
 Wenn Ihr noch ein wenig über die Sandsteinwelt lesen wollt, dann gibt es hier noch einen Artikel über das Sächsische Felsklettern.

Eine andere Welt

"Den Oberkörper bekleidet man mit einer fest zuknöpfbaren Joppe aus möglichst wasserdichtem Stoff (am beliebtesten ist jetzt Lodenstoff). Wer zum Wandern und Klettern diesselbe Hose benutzen will, wählt mit Rücksicht darauf, dass der Sandstein durch seine Rauheit die Kleidung arg mitnimmt, Hosen aus stärkstem Manchestersamt. Gegen Nässe und Kälte schützt man sich durch einen Wettermantel aus Lodenstoff mit Schlitzen zum Durchstecken der Arme. Man sorge gleich beim Einkauf der Kleidung für ein übriges Stück gleichen Stoffes zu etwaigen Ausbesserungen."
Zwar ist die Bekleidung in Zeiten von Gore-­Tex & Co eine andere geworden, jedoch kann man beim Klettern in der Sächsischen Schweiz noch einiges von seiner Ursprünglichkeit erleben, denn das sächsische Bergsteigen stemmt sich mit seinen Regeln beharrlich gegen den Hochgeschwindigkeitswandel. Kein rhythmisches 2­-Meter­-Bohrhaken­-Klicken in Dynamo­ oder Plaisirrouten, sondern geduldiges Fädeln und Legen von Knoten­ und "Fussel"-Schlingen in Rissen oder Sanduhren. Oder, wenn diese gerade fehlen, ein ruhiges und beherztes Weitergreifen, weit über der letzten Sicherung, in der Hoffnung, selbige weiter oben zu finden.
Die gewaltige Erosionslandschaft bietet ein außergewöhnlichen Formenreichtum mit Tafelbergen, Felsgruppen, schroffen Riffen, Basaltkuppen, Ebenheiten, Tälern, Schluchten und bizarren Felsnadeln.
Die damit einhergehende vielfältige und spezielle Tier­ und Pflanzenwelt führten zur Gründung des Nationalparkes Sächsische Schweiz und es ist bewundernswert, dass trotz dieses höchsten Naturschutzstatus der Klettersport weiter ermöglicht wurde. Vielleicht gerade deswegen sind der Verzicht auf künstliche Hilfsmittel und die Selbstbeschränkung, nur frei stehende Gipfel zu beklettern, wesentliche Grundsätze der Sächsischen Kletterregeln.
Im Gegensatz zu anderen Klettergebieten, in denen vermehrt zwanzig­ bis fünfzigjährige männliche Sportkletterer ihrer Leidenschaft frönen, fährt man und auch Frau aus Dresden, Pirna und Umgebung mit Kind und Kegel an den Fels, Opa, Oma, Onkel, Tante – fast alle klettern mit. Und ich liebe es, an sonnigen Wochenenden rüstige, gut gelaunte Herren und Damen! um die 70 zu sehen, an denen man oft noch Originalkleidung und ­-material aus planwirtschaftlicher Zeit bewundern kann. Stets ein heiteren Spruch auf den Lippen sind sie hier schon geklettert, als ich noch Quark im Schaufenster war. Das Beeindruckendste war einmal ein 85-jähriger, der mit den Händen seine Beine nach oben zog, um die entsprechenden Klettertritte zu erreichen, da die Elastizität offenbar abhanden gekommen war.
Ja, es sind für mich auch solche Dinge, die den Charme des sächsischen Felskletterns ausmachen. Der Abenteuergeist und die eindrucksvolle Naturlandschaft erzeugen ein Gefühl, was bei vielen Sportklettergebieten mit zehnminütigem Zustieg vom Parkplatz nur schwer aufkommt. Das soll nicht bedeuten, dass dies nicht auch seinen Reiz hat. Es sind wohl zwei Welten, die nicht zu vergleichen sind. Und wenn ich nach einer oder drei oder fünf Seillängen auf dem Gipfel sitze und den Blick über Tafelberge und Felstürme schweifen lasse, dann weiß ich, warum ich diese Welt so liebe.
Mirko Börner

 
 
"Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach dazusitzen und vor sich hin zu schauen." 
aus einem Tagebuch von Astrid Lindgren
 
Getreu dem Motto von Astrid Lindgren versuchen wir, wenig Zeit am Laptop zu verbringen mit E-Mails, Internetrecherche & Co. Wir versuchen, die Homepage schön, aber schlicht zu halten, also keine aufwendigen Newsletter oder Updates einzustellen, eine Facebook-Seite zu pflegen, zu twittern oder ähnliches.